Scherenschnitt zwischen Tradition und Modernität:
Die Liebe zu der Natur, den Bergen, den Kühen meiner Kindheit auf dem Hof meiner Eltern im kleinen Dorf Denges am rande des Lac Léman, hat mir die Leidenschaft zum Scherenschnitt auf ganz natürliche weise beigebracht.
Ich habe meinen ersten Scherenschnitt im Jahre 2004 realisiert. Man kann also sagen das ich noch eine junge Scherenschnittkünstlerin bin.
Meine Werke sind durch eine gewisse Naivität geprägt. Die Figuren haben oft einen kindlichen Anschein und rufen zum Traum und der Seligkeit auf. Jedes Bild ist wie ein Reise.
Martine Ferreira-Gilliéron
Der Scherenschnitt ist eine traditionelle Kunst die ursprünglich aus China kommt, die aber seit Jahrhunderten in der Schweiz zu finden ist. Hierzulande ist diese Kunst besonders im Kanton Waadt oder im alten pays d’Enhaut zu finden.
Die bekanntesten Schweizer Scherenschnittkünstler sind Johann Jakob Hauswirth (1809-1871) aus dem Saanenland sowie Louis Saugy (1871-1953) aus Gérignoz nahe Château-d’Oex.
Der Schweizerische Verband der Freunde des Scherenschnitts ist der Beweis dafür wie wichtig diese Kunst in unserer Kultur ist. Das schweizerische national Museum im Château de Prangins hat im Jahre 2006-2007 eine Austellung dem Scherenschnitt gewidmet.
